Freitag, 11. Dezember 2015

Frohe Weihnachten allüberall - Ausblick auf 2016



Liebe Blogbesucher!

Ich wünsche Euch allen ein friedliches Weihnachtsfest 
und ein gutes Neues Jahr 2016.

Auch im neuen Jahr werde ich wieder von meinen
 Schildkröten und zu dem einen oder anderen Thema 
etwas schreiben.
Das findet Ihr dann hier.

Und der Blog, mit dem alles anfing, der
"ein Schildkrötenjahr in meinem Garten, 2012/2013" 
dokumentiert, den könnt Ihr hier anschaun.




Donnerstag, 10. Dezember 2015

kein schöner Anblick, diese winterfesten Frühbeete


Jetzt habe ich etwas gemacht, was ich eigentlich nicht mache. Eigentlich nämlich isoliere ich die Frühbeete erst, wenn es richtig gefroren hat, also z.B. eine Nacht -5 Grad, ...nein, nicht -20 Grad! Oder ich isoliere, wenn Schnee angesagt ist, weil danach evtl. Kälte kommt und ich schneebedeckte Frühbeete nicht isolieren kann, oder nur schwerlich. Das späte Isolieren hat den Vorteil, dass die Tiere die Kälte spüren und tiefer in die Erde gehen. Jedenfalls glaube ich das.
Letztes Jahr war es überhaupt nicht kalt und ich habe nur eine mäßig dicke Strohschicht in die Frühbeete gegeben und keine Planen über die Frühbeete gespannt. Das Ergebnis war eine -für mein Gefühl- zu nasse Erde, in der die Tiere lagen. Es gab allerdings keine Komplikationen.
Trotzdem möchte ich diese nasse Erde vermeiden und habe deshalb vorgestern die Frühbeete mit Stroh gefüllt, die Strohmatten, die eine Weile zum Trocknen im Schuppen standen, auf die Dächer gelegt und die Plastikplanen über den Frühbeeten ausgebreitet und mit Steinen und Latten befestigt. Jetzt kann der Regen oder das Schmelzwasser in einigem Abstand von den Frühbeeten versickern und ich bin beruhigt.  

Und so sieht das jetzt aus, wahrlich kein schöner Anblick!

Frühbeet im Männchen-Gehege

Hermanns Quartier

Drei Frühbeete nebeneinander, bei denen ich von hinten den Schlafbereich öffnen kann.

die gleichen Frühbeete von der anderen Seite aus

das einzeln stehende Frühbeet neben dem Eiablagehügel

die 3 Frühbeete von der Gehegeseite aus

Und dann bin ich mit der Kamera noch durch die 
Gehege gegangen und habe fotografiert, 
was jetzt im Dezember so wächst. 
Hätte ich jetzt winterwache Schildkröten, 
könnte ich eine recht große Vielfalt an 
Futterpflanzen anbieten.




















































  
So, habt Ihr genug Grünfutter gesehen?
Ich weiß, es ist schlimm, wenn ich einmal den 
Fotoapparat in der Hand habe.................

Montag, 7. Dezember 2015

Schildkröten oder Tiere allgemein zu Weihnachten schenken?

N E I N !!!!


Unter einem Weihnachtsbaum, 
da liegt ein kleiner Hundetraum. 

Ein Welpe, so ein süßer Schatz,
Geschenk für den Familienfratz.

Doch diese hält vom Hund nicht viel,
mag viel mehr ihr Videospiel.
Der Hund, der will ein wenig Liebe,
bekommt jedoch ´nen Tritt und Hiebe…
Und weil er auch nicht immer hört,
ist das Familienglück gestört.

Das Tisch- und Stuhlbein angenagt,
wird er in den Hof gejagt.
Dort lebt er Tage, Wochen, Jahre,
niemand kämmt mal seine Haare.
Bewachte er den Hof und bellte,
gab es für den Lärm noch Schelte.

Die Zeit geht um, und er wird alt,
die Nächte, die sind immer kalt.
Ganz einsam, ohne etwas Schutz,
liegt er dort in seinem Schmutz.

Er hofft noch immer auf ein Wunder,
denn seine Jahre werden runder.
Doch Liebe, die bekommt er nicht.
Bei Kälte quält ihn gar die Gicht.
Und seine Leute kümmert`s nicht.

Er würde ALLES für sie machen,
während sie an Weihnacht` lachen.
Er würde ihnen sein Leben schenken,
damit sie nur einmal an ihn denken.
Er ist so einsam und so schwach,
er hofft so sehr auf die heil`ge Nacht
und dass ein Engel ihn bewacht.

Denn wenn er geht, so ganz allein,
hofft er, dass jemand um ihn weint….

Dieses Jahr, unter der Tanne, 
liegt für die Tochter dort ein Nerz,
und draußen, einsam in der Kälte 
stirbt ganz allein ein Hundeherz…
Nach Jahren unterm Weihnachtsbaum,
erlischt ein kleiner Hundetraum!


zum Nachdenken, ob man Tiere zu Weihnachten verschenkt!

Freitag, 4. Dezember 2015

Die schildkrötenlose Zeit

Rückblick auf meine Anfänge des Brütens


Wenn ich keine Schildkröten zu versorgen habe, 
habe ich viel Zeit. 
Zum Glück gibt es noch die Schildkrötenfreunde, 
mit denen ich per Email oder persönlich auch im Winter 
über Schildkröten sprechen kann. 
Heute ging es um Tote im Ei.

Seit 1995 (bis 2010) habe ich in manchen Jahren Eier ausgebrütet.
 In den Anfangsjahren habe ich mich 
mit anderen Schildkrötenhaltern zusammengetan, 
also es brütete immer nur einer von uns. 
1997 stand der Brutapparat bei mir. 
Nachdem 1995 aus allen 6 Eiern, die bei mir 
inkubiert wurden, 6 gesunde Tiere geschlüpft waren, 
war das Ergebnis 1997 traurig. Die Eier wurden schwarz, 
faulten, bekamen Risse, liefen aus, schimmelten.  
Es war wie verhext.
Ich musste sie entsorgen, habe sie vorher geöffnet, 
aber das Elend nicht fotografiert.
Die übrig gebliebenen Eier haben 
eine Bekannte und ich dann irgendwann 
vorsichtig geöffnet. Bei dreien entschied ich mich, 
Fotos zu machen, die ich heute hier zeige. 
Ein trauriger Anblick.


Ich muss die Aufnahmen nicht einzeln darstellen, 
damit sie größer sind, nicht wahr?

1999 war dann wieder ein gutes Brutjahr und 
ich habe ein Ei aus dem Brutapparat genommen 
und den endgültigen Schlupf fotografiert. 
Damals hab ich offen gebrütet. 
Später habe ich das nicht mehr gemacht, 
habe in normaler Erde bedeckt gebrütet,
und ich habe auch nie mehr das schlüpfende 
Tier einem solchen Stress ausgesetzt. 

Also bitte: nicht nachmachen!




Nächstes Foto:
Und so sah es aus, wenn das Köpfchen zu sehen war. 
Bis zum Schlupf kann es dann noch 2 Tage dauern. 
Wenn das alles IN der Erde stattfindet, 
sieht man natürlich nichts, und irgendwann ist das 
fertig entfaltete Tierchen da, nachdem es meist einige 
Tage noch eingegraben geblieben ist.
Es ist immer wieder ein Wunder!